Saison: Herbst/ Winter
Schwierigkeitsstufe: einfach

Jack be little und Sweet Dumpling – zwei hübsche Mini-Kürbisse mit Doppelnutzen: Sie eignen sich sowohl für eine stimmungsvolle Herbstdeko als auch für leckere Herbstgerichte! Und das Besondere daran: Sie müssen nicht geschält werden – die Schale ist essbar! Das macht sie unter anderem zu perfekten Kandidaten für gefülltes Gemüse.

Übrigens sind nicht alle Mini-Kürbisse sind essbar! Im Handel als „Zierkürbis“ gekennzeichnete Exemplare, sind nicht zum Verzehr geeignet!

Die Blüte auf dem Foto stammt übrigens vom Sweet Dumpling und ist ebenfalls essbar.

Sweet Dumpling (Patidou) hat eine cremefarbene bis hellgelbe Schale mit dunkelgrünen Streifen. Das süßliche Fruchtfleisch ist hellgelb, es erinnert geschmacklich und von der Konsistenz her (besonders im gebackenen Zustand) an Esskastanien. Im Durchschnitt bringt er 300 bis 600 g auf die Waage. Die Exemplare von unserem Milpa-Beet sind mit ca. 650 g (nach dem Entkernen 400 g) etwas größer geraten. Ein kurzes Reel von der Ernte findest du hier.

Jack be little (auch als Mandarinenkürbis bezeichnet) ist einer der kleinsten Mini-Kürbisse. Seine Schale ist leuchtende orange und gerippt. Das Fruchtfleisch ist hellgelb bis orange. Generell kann er wie Hokkaido-Kürbis zubereitet werden. Er wiegt nur 200 bis 400 g und eignete sich dadurch prima für kleine Haushalte oder Rezepte mit keinen Kürbismengen!

Beide Mini-Kürbisse eignen sich besonders gut zum Füllen, da sie eine perfekte Portionsgröße haben und mit Schale zubereitet und gegessen werden können. Jack be little passt von der Füllmenge her gut für Vorspeisen und Sweet Dumping für Hauptgerichte. Folgendes Küchenfoto (Vorbereitung zum Füllen) stellt den Größenunterschied, der hauptsächlich in der Höhe liegt, gut dar.

Grundrezept: Essbare Mini-Kürbisse zum Füllen vorbereiten

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Gericht: Gefülltes Gemüse
4 Personen
Autorin: Marita Koch
Zutaten
  • 4 essbare Mini-Kürbisse, z.B. Jack be little (Bildfolge) oder Sweet Dumpling
  • 1-2 EL Bratöl
  • Salz und Pfeffer (optional)
Zubereitung
  • Backofen auf 180 °C vorheizen, dabei eine hitzebeständige Form mit ca. 150 ml Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Achtung: Der Wasserdampf, der sich im Bachofen bildet, ist sehr heiß – beim Öffnen der Backofentür erst mal einen Schritt zurücktreten!
  • Kürbisse gründlich waschen, Deckel abschneiden, Kerne und faseriges Gewebe mit einem Kugelausstecher entfernen, dabei das Fruchtfleisch (siehe 3. Foto) stehen lassen. Tipp: Bei mir hat sich (besonders bei hartem Gemüse) ein Kugelausstecher mit geschärftem Zahnkranz Ø 3 cm bewährt.
  • Kürbis mit Olivenöl bestreichen und optional innen mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Beide Teile mit der Schnittfläche nach unten auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Im Backofen auf mittlerer Schiene je nach Größe ca. 15-30 Minuten backen. Eine Garprobe mit der Spitze eines Schälmessers hilft, die Konsistenz zu prüfen. Das Fruchtfleisch sollte weich aber nicht matschig sein. Backblech aus dem Backofen nehmen.
  • Kürbisunterteil umdrehen (vorher den harten Blütenansatz in der Mitte vorsichtig abschneiden). Anschließend füllen, je nach weiterführendem Rezept ggf. noch mal überbacken, Deckel aufsetzen und servieren.

Notizen

Wichtig: Nicht alle Mini-Kürbisse sind essbar! Im Handel als „Zierkürbis“ gekennzeichnete Exemplare, sind nicht zum Verzehr geeignet!
Hinweis: Besonders bei Unverträglichkeiten oder Ausschluss bestimmter Zutaten zusätzlich immer die Herstellerangaben auf den Packungen prüfen.

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Ein Rezept für eine einfache, saftige und sehr leckere Füllung findest du hier und bei Instagram.

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